Darmgesundheit

Unsere Darmflora (das intestinale Mikrobiom), d.h. die Gesamtheit aller den Darm besiedelnden Mikroorganismen, ist für den Gesundheitszustand des Menschen von besonderer Bedeutung.

Ein Ungleichgewicht unserer Darmflora ist mit verschiedenen Erkrankungen, wie z.B. chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Darmkrebs, Diabetes, rheumatoider Arthritis oder auch neurologischen (wie M. Parkinson, M. Alzheimer) sowie psychischen Störungen (z.B. bei Depressionen) assoziiert. Auch bei fast allen Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Histamin) spielt der Darm eine ganz entscheidende Rolle.

Mikrobieller Fingerabdruck

Die Einzigartigkeit/ Individualität eines Menschen zeigt sich nicht nur (energetisch) in seinem Vitalfeld, sondern auch in seinem Mikrobiom.Der menschliche Körper besteht aus ca. 10 Billionen Zellen. Das Mikrobiom beherbergt 10x mehr Zellen als die Anzahl der menschlichen Zellen im Körper; wenn man diese aneinanderreihen würde, ergäbe sich eine Strecke von der Erde bis zum Mond.

Störende Einflüsse auf unsere Darmflora?

Allen voran natürlich unsere Ernährung: zu viel Zucker, zu viel klassische Getreidesorten- insbesondere Weizen, aber auch regelmäßiger Alkoholkonsum oder Zufuhr von (Kuh-) Milchprodukten wirken sich negativ auf unsere physiologischen Darmbakterien aus.

Zuviel und vor allem zu lange anhaltender Stress wirkt sich schädlich auf unser Mikrobiom aus, genauso wie die häufige und unreflektierte Gabe von (Breitband-)Antibiotika. Das Antibiotikum unterscheidet leider nicht zwischen schädlichen (pathogenen) und nützlichen (physiologischen) Darmbakterien.

Wir müssen unsere Darmbakterien ernähren

Wenn wir das Artenreichtum unserer Darmflora erhöhen wollen, genügt es nicht einfach Mikroben (Probiotika) dazuzugeben, sondern wir müssen uns auch so ernähren, dass sie bleiben.

Eine ballaststoffreiche (präbiotische) Ernährung enthält beispielsweise viele Beeren, wie Johannisbeeren oder auch Himbeeren oder Nüsse/ Samen, insbesondere Chiasamen. Die zusätzliche Zufuhr von Flohsamenschalen oder auch Leinsamen hat einen positiven Effekt auf die Entwicklung unseres Mikrobioms.

Auch die Zufuhr von zusätzlichen Präbiotika in Form von Nahrungsergänzungsmitteln ist möglich, wie z.B. Inulin, Pektin oder auch Glucomannan

Je vielfältiger unser Mikrobiom, desto gesünder sind wir!

Vielfalt ist Leben- das gilt auch für unsere Darmflora. Wir können unser Mikrobiom nicht nur durch die Einnahme von Probiotika positiv beeinflussen, sondern natürlich auch durch eine probiotische Ernährung, insbesondere durch die Zufuhr von fermentierten Lebensmitteln, wie Kombucha, Kefir oder auch Sauerkraut. Sollten Sie sich für die Einnahme eines Probiotikums entscheiden, achten Sie darauf, dass Sie das Produkt und auch den Hersteller immer wieder mal wechseln, um den Darm nicht mit den immer gleichen Bakterien zu versorgen.

Wir kümmern uns um Ihren Darm

In einem sechs bis acht Wochen Programm wird mit einer speziellen Ernährung und mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln Ihr Darm wieder ins Gleichgewicht gebracht.

Wir begleiten unsere Patienten in dieser Zeit mit hilfreichen Tipps und Tricks, nicht nur zum Thema Ernährung, sondern auch Bewegung bzw. Stressreduktion.

Kochrezepte für einen gesunden Darm

 Nach der Darmgesundheitskur fühlt man sich viel fitter und unternehmungslustiger.

 Carmen 55 Jahre

Man fühlt sich nach der Darmgesundheitskur frischer und wohler. Die Regeneration des Darmes ist sichtlich spürbar. 

Tina 41 Jahre