Schmerzfrei beweglich und gesund

80 bis 90 % aller Schmerzen des Bewegungsapparats haben ihre Ursachen in Muskulatur und Bindegewebe. Auch bei vielen Beschwerden, die auf den ersten Blick nichts mit dem Bewegungsapparat tun haben, wie zum Beispiel Migräne.

Die Hauptursachen liegen in unserem ungesunden Lebensstil

  • Als klassische Schreibtischtäter bewegen wir uns zu wenig.
  • Die denaturierte Ernährung enthält immer weniger Vitalstoffe, hochwertige Mineralien, Vitamine und Spurenelemente, unser Körper ist deshalb häufig übersäuert.
  • Stress und Multitasking nehmen überhand, notwendige Pausen und Auszeiten werden weniger.
  • Schädliche Umwelteinflüsse – wie zum Beispiel Handystrahlung – schwächen den Organismus immer mehr.

Schulmedizin ist oft keine wirkliche Hilfe

Die klassische Schulmedizin behandelt bei chronischen Schmerzen häufig nur die äußeren Symptome mit Medikamenten, Spritzen oder Operationen. Die Ursache wird jedoch meist nicht beseitigt. Die Symptome verlagern oder verstärken sich sogar. Langfristig kann dies zu chronischen Schmerzen führen und die eigene Schmerzgrenze als Warnsignal des Körpers wird durch Schmerzmittel nicht mehr gespürt.

Alternative Methoden verpuffen häufig schnell

Viele Patienten suchen deshalb abseits der Schulmedizin nach Alternativen. Dies öffnet wiederum Tor und Tür für selbsternannte Heiler, ohne entsprechende Qualifikation und medizinische Ausbildung.

Kommunikation mit dem eigenen Körper

Gehen Sie weg von der Passivität – „Ich lasse mich therapieren“ – hin zur Aktivität. Beeinflussen, behandeln, lindern und stabilisieren Sie selbst Ihre Schmerzen! Indem Sie die Hauptursachen für den Schmerz (Bewegungsapparat, insbesondere Muskeln und Bindegewebe) durch gezielte, einfache, tägliche Übungen beseitigen.

Professionelle Anleitung ratsam

Dafür reichen in der Akutphase zweimal täglich 15-20 Minuten Übungsaufwand. In der Stabilisierungsphase einmal täglich 15-20 Minuten. Die Auswahl der Übungen und die erste Durchführung sollte unter fachlicher Anleitung erfolgen. Werden die Übungen zu intensiv, zu kurz oder zu ungenau durchgeführt kann es besonders in der Anfangsphase zu „Erstverschlechterungen“ kommen.