Ganzheitliche Osteopathie

Die Osteopathie versteht den Menschen als funktionale Gesamteinheit. Tritt an einer Stelle im Körper eine Verletzung, Blockade oder ein Ungleichgewicht auf, muss der gesamte Körper diese kompensieren.

Blockaden als Krankheitsursache

Man kann dies mit folgendem Bild veranschaulichen: ein klarer Fluss wird ständig durch nachfließendes Wasser erfrischt. Häufen sich an einer Stelle Zweige oder Äste, bildet sich durch dieses Hindernis ein Stau. Das Wasser kommt zum Stehen, wird trüb und begünstigt Krankheiten in seiner engeren und weiteren Umgebung.

Aktivierung der Selbstheilungskräfte

Die körperliche Störung zeigt sich meist in Form eines Verlusts der Bewegung oder einer Spannung im Gewebe. Die Schmerzstelle ist dabei nicht automatisch die Ursache des Problems. Der Osteopath aktiviert die Selbstregulierungskräfte im Körper und bringt diesen wieder ins Gleichgewicht.

Heilung und Linderung auf sehr vielen Ebenen

Eine osteopathische Behandlung kann in jedem Alter wirken. Je jünger der Patient, desto schneller stellen sich meist die positiven Effekte ein. Osteopathie eignet sich zu Behandlungen bei

  • Schmerzen im Bewegungsapparat.
  • Beschwerden von Babys und in der kindlichen Entwicklung.
  • Kopf- und Kieferschmerzen sowie der Begleitung von kieferorthopädische Maßnahmen,
  • Schmerzen im HNO-Bereich.
  • Beschwerden im Verdauungstrakt und Urogenitalbereich.

Osteopathie hilft nicht nur, wenn der Schmerz bereits da ist. Prophylaktisch angewendet entstehen Blockaden und Störungen erst gar nicht.

Schnelle und sanfte Hilfe

Eine osteopathische Erstordination dauert in der Regel 60 bis 75 Minuten. Sie besteht aus einem ausführlichem Ursachen-Gespräch, einer manuellen Untersuchung, Diagnose und anschließender Behandlung. Folgeordinationen finden meist nach 7 bis 10 Tagen statt. Die Anzahl der Behandlungen hängt vom Beschwerdebild, dem Gesundheitszustand und Alter der Patientin/des Patienten ab.